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TIP TOP POP FLOP

Der Konsumblog kommentiert ungefragt den „Reduce to the max: Just Communism!“-Aufruf des TOPbündnis.

Das TOP Bündnis hat es getan. Ja wirklich. Sie haben den 1.Mai beerdigt und dass dann auch noch in einer konjunktivischen Aussage „Wäre er es nicht schon, man müsste den 1. Mai in Berlin für tot erklären.“

Der 1.Mai ist Tod. Es lebe der 1Mai!!! Der Grund ist klar Pseudoaktivität. Interessant, dann sind also die Grabenkämpfe von vermeintlichen Antideutschen und ewig gestrigen Linksdeutschen also Pseudoaktivität. Da die AufrufendenInnen, aber nicht umhin kommen, dem ersten Mai dennoch eine politische Bedeutung zu zumessen, wollen sie scheinbar die ersten sein, die ihre Wahrheiten vom wirklich echten Kommunismus, in den Mai posaunen, deshalb geht man nicht am ersten Mai vor die Tür (der ist ja eigentlich auch schon tot ist), sondern lieber in den Abendstunden des 30 Aprils, also eben jenen Tag, der seit mindestens 5 Jahren einen ebenso wichtigen Stellenwert für linke Pauschaltouristen hat, wie eben jener tot gesagte erster Mai. Achso, gibt es einen Zusammenhang zwischen der Äußerung ‘ protektionistische(r) Standortdemo und infantile(r) Regression‘ und der Tatsache das einerseits die Wahl auf Kreuzberg, 19 Uhr fiel, andererseits dem veranstaltenden Kreis ein sehr jugendlicher Altersdurchschnitt nachzusagen ist?

Mensch verabschiedet sich also vom Alten, um es dann sogleich wieder herbei zu winken. Deshalb wird der erste Mai auch nicht von seinem, durch die Nazis auferlegten Arbeitsfetisch befreit, sondern munter die Arbeit als wichtigste Grundlage der Kapitalismuskritik angenommen. Ist die Aussage ’schlechte Zeitungsartikel über Themen, die niemanden interessieren, zu schreiben‘ nicht etwas zu Subjektiv, bzw. wird es nicht auch schlechte (subjektiv) Jobs nach der Emanzipation vom Kapitalistischen System geben ? Oder Adorno folgend, gibt es ein Richtiges Leben, mit guten Zeitungsartikeln, im Falschen?

Die Sprachwahl, die scheinbar inspiriert vom Revival der RAF in den deutschen Feuilletons ist, fällt Ihnen scheinbar nicht wirklich negativ auf. Es wird munter vom „Schweinesystem“ gefaselt und ein aufgeklärter Destruktivismus konstruiert. Also, um das mit den Worten des Bierbebens zu sagen: „Wenn Deutschlands Mauern fallen, möchte ich dabei sein“ und das Topbündnis sieht sich scheinbar voll dabei. Und damit sind sie auch wieder mittendrin in der „Revolutionssimulation“.

Mittendrin, statt nur dabei sind sie auch in der von Ihnen kritisierten kapitalistischen Alltagsgesellschaft und das Schlimme daran ist nicht, dass sie es sind, denn das sind wir alle, sondern, dass sie nicht dazu stehen. So wird man zwar nicht müde, nach jedem Absatz, wieder ein „Zitat“ eines Britney Spears Songs unkommentiert und meist unpassend einzustreuen, scheut sich jedoch ihren Namen zu nennen. Oder steckt dahinter einfach nur die infantile Angst, ebenso wie Frau Spears-Federline aus dem rauschbenebelten Alltag gerissen zu werden und am Boden der kapitalistischen Gesellschaft zu landen?

Angekommen im Popantikapitalistischen Alltag also. Die Wiederkäuung alter Phrasendrescherei in Verbindung mit einem nicht wirklich neuen pseudorevolutionären Touch. Genau das ist es was das Bündnis in ihrem Aufruf tut. Begraben war der so genannte revolutionäre Erste Mai, schon seit Jahren. Dennoch wird er immer wieder in die pseudorevolutionären Alltagphantasien zurück geholt.
Schade eigentlich.

Und da man ja am Sonntag dann nichts zu tun hat kann man auch im klein gedruckten Teil des „Doublefeatures“ zum 1.Mai auch noch mit den GenossenInnen des DGB für bessere Arbeitsbedingungen und Arbeit für alle demonstrieren gehen. Natürlich stilecht im indentitätsstiftenden „Luxus für Alle“-Block oder doch lieber zu Hause bleiben und sich auf Phönix eine Doku über die guten alten Zeiten des rev. 1Mai rein ziehen.

der anruf

Kaum hatte er seinen Kaffee getrunken und seine drei Zigaretten geraucht überkam ihn auch wieder ein Gefühl der enge. Also ging er vor wieder vor die Tür. Natürlich hatte sich nichts verändert immer noch scheißgutes Wetter und immer noch Happyfamilies auf der Straße. Die Fahrt mit der Bahn hat er sich gespart und ist stattdessen zu Fuß den Weg gegangen.

Kaum war er durch die Tür getreten da klingelte auch schon das Telefon. >>Scheiße. Wo liegt das Ding schon wieder?< < Er kramt dem Klingeln folgend ein bisschen zwischen den alten dreckigen Sachen und siehe da er findet es. Doch als er den Namen auf dem Telefondisplay sieht, stellt er das Telefon auf lautlos. Was soll er schon zu seiner Mutter sagen? Das er vor knapp zwei Stunden erst aufgestanden ist? Das er dennoch nicht wirklich wach ist? Oder vielleicht aus der Schwächer heraus, dass er nicht nein sagen kann, dass er sie bald wieder besucht? Nene, lieber nicht. Dennoch hat er jetzt ein schlechtes Gewissen. Er sucht ein paar der im duzend herumliegenden Klamotten zusammen und bringt sie in die Küche um sie zu waschen.
Nachdem das getan ist, räumt er ein paar der leeren Pfandflaschen auf den französischen Balkon. Französischer Balkon so ein Schwachsinn. Ein größeres Fenster mit Brüstung davor ist das, lediglich zum sammeln von Flaschen und zum hoch treiben der Mieten geeignet. Seit den drei Jahren die er wohnt hat er noch nie vor dem offenen Balkon gefrühstückt, sowie es die Maklerin damals empfohlen hat. Er frühstückt ja eh nur selten und wenn dann doch, kann er seine Schüssel Müsli auch gut und gerne in seinem Zimmer oder auf dem Sofa einnehmen. Nachdem die Flaschen verstaut sind, spielt er nochmal kurz mit dem Gedanken, den Abwasch, der schon seit zwei Wochen gemacht werden muss, endlich mal zu erledigen. Doch angesichts des Lärms den die Waschmaschine macht und bei seinen Kopfschmerzen die er nach den dem Kaffee hat lässt er das dann doch lieber. Lieber nochmal eben aufs Klo gehen. Sein Mitbewohner scheint ja eh nicht da zu sein. Also dreht er seine Anlage auf, nicht das er das nicht sonst auch machen würde, nimmt sich etwas zu lesen und geht aufs Klo.
Nach drei Minuten hört er wieder ein Telefon klingel. Sein Handy. Also bricht er seine Sitzung ab, war eh schon fertig und geht in sein Zimmer. Beim Gang in sein Zimmer wirft er noch schnell einen Blick auf die große Uhr im Flur, damit er wenigstens eine ungefähre Vorstellung der Zeit hat. Schon Sechs, Mensch Mensch. Nach kurzen Suchen hat er sein Handy gefunden. Er klappt es auf und ohne das er Hallo sagen kann, schellt ihm eine Frauenstimme entgegen: >>Ja, hallo…schön das ich dich endlich erreiche. Sag mal bist du unterwegs? Ich habe gerade schon aufs Festnetz angerufen, aber da geht keiner ran. Was ist den das für ein Lärm bei dir?< < >>Hallo Mutter. Auf welche deiner Fragen soll ich den zuerst antworten?< < >>Ach du nu wieder. Du hör mal der Grund weswegen ich dich anrufe…du darfst dir am nächsten Sonntag nichts vornehmen. Hörst du.< < Er überlegt kurz ob er schon wieder etwas vergessen hat. Nach zwei Minuten Stille, sagt seine Mutter: >>Hörst du? Da ist die Beerdigung von Krael Alzmann…< < Da sie zu merken scheint, dass er mit dem Namen nichts anfangen kann ergänzt sie >>na mein Nachbarn hier. Der Alte der immer auf dich aufgepasst hat wenn ich nicht da war….weißt du doch sicher noch. Der ist jedenfalls letzte Woche gestorben und da ist nächsten Sonntag die Beerdigung. Ich hole dich dann um neun Uhr dreißig ab, ja?!? Da du ja nicht heute mal wieder nicht wirklich mit mir sprechen willst wünsch ich dir noch noch nen schönen Abend. Und nicht vergessen halb zehn, ja? Also mein großer wir sehen uns ja hoffentlich bald wieder, spätestens am Sonntag.<<
Und da macht es schon knack in der Leitung. Ohne das er noch was dazu sagen kann. Was soll er auf der Beerdigung von diesem komischen nach Likörbohnen riechenden Alten? Nur weil der vielleicht zwei mal auf mich als ich vielleicht dreizehn war aufgepasst hat. Naja was solls. Er geht zum Kühlschrank und nimmt sich ein Bier. Als er, auf der Suche nach einem Feuerzeug, in seine Hose greift findet er eine kleine durchsichtige tüte die noch immerhin noch mit einem halben Gramm von einem weißen Pulver gefüllt ist. Dass müssen die Reste von gestern gewesen sein. Vielleicht kann er die noch für ein bisschen Bargeld bei einem losschlagen. Für die nächste Zeit wollte er ja eh nichts mehr nehmen. Er packt es zurück in die Hose und öffnet das Bier. Gerade als den ersten Schluck ansetzten will klingelt es an der Tür. Als er sie öffnet steht sein Kumpel Alex mit einem Six‘er Becks vor der Tür.

Frühstücken gehn!

Mit einem dumpfen Knall fällt er vom Sofa auf den Boden. Davon erwacht reibt er sich die Augen und schaut auf seinem Handy auf die Uhrzeit. Er hat doch tatsächlich noch einmal drei Stunden geschlafen. Mühsam richtet er sich auf, trinkt noch den letzten Schluck Bier aus und geht in die Küche. Er wundert sich das es so ruhig ist und der Abwasch ist auch gemacht. Wundervoll denkt er sich und beugt sich hinunter um einen Blick in den Kühlschrank zu werfen. Bis auf ein paar Eier die schon seit drei Wochen an den selben Platz liegen, ist der Kühlschrank absolut leer. Also entschließt er sich frühstücken zu gehen. Nochmal ein kurzer Blick auf die Uhr. Halb Zwei. „Naja das wird etwas knapp.“ nuschelt er in seinen nicht vorhanden Bart „aber irgendwo wird schon noch was geben.“. Voller Elan geht er in sein Zimmer zieht die blaue Jeans von gestern Abend nochmal an und findet sogar noch ein sauberes weißes Shirt, welches er sich sogleich überzieht. Er schnappt seine Jacke und geht aus der Tür. Als er sich umdreht und die Tür absperren will bemerkt er, dass er seinen Schlüssel vergessen hat. Nun ist es eh zu spät, denkt er sich und geht los. Als er auf die Straße tritt ist er wieder da, der Lärm der Großstadt er geht zur nächsten Straßenbahnhaltestelle und überlegt sich während er wartet wohin er gehen will. Seine Wahl fällt auf die kleine Bäckerei 10 Minuten von hier.

Als die Bahn in die Haltestelle einfährt geht er die ihr entgegen und öffnet die Tür. Die Bahn ist brechend voll. Und alle sind sie wieder dabei: Touris die alle drei Minuten in lautes Kichern ausfallen, junge Paare die ihr vermeintliches Glück der ganzen Welt mit endlosen Küssen zeigen wollen und die jungen Eltern die ja so froh sind endlich mal mit „den Kleinen“ herauszukommen. Nach dem Einsteigen heißt es für ihn nicht nur stehen, sondern sich auch möglichst weit weg von den jungen ach so glücklichen Familien zu postieren. Da es aber Sonntag ist und scheinbar alle Jungeltern nichts besseres zu tun haben als durch ihre Bälger durch die die Gegend zu führen, gibt es für ihn keine Möglichkeit außer Hörweite von Kindern zu gelangen. Als die Tür schließt beginnt schon das erste Kind mit lauten Geheul und Geschrei kund zu tun das es doch bitte den Haltestelleknopf drücken möchte. Scheiß egal ob die Bahn anhält oder nicht. Es sitzt festgeschnallt in seinem dreifachgefederten Kinderwagen und krakeelt herum. Die eher gelangweilten Versuche der Mutter ihr Kind zu beruhigen bewirken rein gar nichts.

In seinem Schädel dröhnt es und seine Lust sich entspannt in ein Cafe zu setzten und ein Bier und ein halbes Brötchen zu sich zu nehmen sinkt mit jeder Sekunde des Geschreis Doch natürlich ist das nicht alles. Eins der jungen Pärchen fängt auch noch lautstark an sich Streiten, weil „du immer anderen Kerlen hinterher guckst“ wie es der ca. 23 jährige Freund beschrieb. Das ist natürlich ideal gerade aufgewacht und mitten in einer Bahn voller herum schreiender Menschen und kichernder Touristen. Endlich kommt hält die Bahn wieder und völlig ungeachtet der Station an der sich befindet steigt er aus. Er blickt sich kurz um und sieht nicht direkt in der Nähe der Haltestelle einen Bäcker. Er geht hinein. Stellt sich vor den Tresen bestellt bei der scheinbar noch sehr jungen Bäckerin einen Kaffee und ein Würstchen im Schlafrock und setzt sich auf einen freien Stuhl. Als er sich in dem kühlen Laden umschaut bemerkt er, dass der Laden fast leer ist, außer in der hinteren Ecke die junge Mutter mit einem Zwillingskinderwagen.

Gefangen in der Konsumgesellschaft

All überall scheint sie uns zu umgeben die Werbung. Kein Fernsehschauen ohne das man nicht doch irgendwie mit Werbung konfrontiert wird. Sogar das Wetter im Ersten wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung.

Doch selten wird sich damit wirklich auseinander gesetzt und hinterfragt was uns da Präsentiert wird. Es werden nicht nur gesellschaftstypische Bilder reproduziert, es werden aber auf der anderen Seite auch neue „Trends“ und Standards gesetzt. Ein Beispiel hierfür ist das Produkt des Ipods, welches nicht nur zur gesellschafttlichen Legalisierung des (kommerziellen) Musikdownloads führte, sondern auch in puncto Grafik und Leben neue Konzepte erschaffte.

Der gesellschaftliche Einfluss von Werbung wird häufig unterschätzt. Viele empfinden Werbung nur als Störend und lassen sich dennoch gerne unbewusst beeinflussen. Neue Produkte werden nun mal in dieser multimedialen Welt eher wahrgenommen wenn sie uns umgeben und präsent sind. Nur wenige machen größere Anschaffungen ohne Vorher ausführliche Test gelesen zuhaben.

Die dem Kapital unterworfene Produktionswiese ist gezwungen Produkte bekannt zu machen und sie dem und der möglichen Kundin und Kunden präsentieren. Dabei werden Versprechungen geliefert wie toll Mensch doch mit jenem Produkt sein solle und auch bestimmte Anforderungen der möglichen Kunden befriedigt. Niemand kauft ein Produkt welches mit möglichen Schwächen beworben wird. Also muss aus einem normalen vielleicht durchschnittlichen Produkt ein ganz besonderes und spezielles werden. Diese Konstruktion von Idealbildern und die damit verbundene Vorschreibung des gesellschaftlichen Alltags ist in dem Ausmaß wohl immer mehr multimedial begründet. Kein Trend der nicht früher oder später auch seine Produkte auf dem Markt wirft und sich damit wieder kommerzialisiert was meist von den jeweiligen AnhängerInnen zur Ablehnung führt.

In manchen Industriezweigen ist Werbung auch schon zum wichtigsten UnterstützerInnen geworden an den man sich anpassen und dessen Wünsche man respektieren muss und so kommt, dass es Printmedien gibt die mit nichts anderes beschäftigt sind als neue Trends aufzuspüren und ihren LeserInnen greifbar machen.

Werbung ist also immer und überall.

Ronny zum wetter

find ick ja gar nicht so dufte, dat das wetter nu mal wieder sehr bescheiden is. Wenn ick ehrlich bin wees ick och gar nicht so jenau ob dis noch wat wird, mit dem winter. Ne menge leute sagen ja, dit wirt scho noch. Doch ick persönlich seh dit ja schon vor mir dat ick meene plautze auch im winter nur von nem nicki bedeckt durch die jegend spazieren führen werde. Jobale erwärmung nennt sich dit janze dann und wer is schuld? Ne diesmal nich der dicke aus oggersheim, sondern de menschheit janz allgemein. Mit dem müll den se immer und überall machen, ick pack ja meen papier vonner eistüte immer innen Mülleimer….doch wat machen die anderen besonders die konzerne nem die etwa rücksicht? nene dit glob ick ja nich….aber wat man positiv sehn muss is dat man dann in zukunft auch im winter janz jemütlich am oststrand seinen broiler essen kann.

delirium

Er wacht auf und schaut sich um. Es sieht so aus, als hätte er es mal wieder überraschender weise nach Hause geschafft. Er hat ein taubes Gefühl in seinem Mund und greift mit seiner rechten Hand an den Rand des Bettes nach einer Flasche. Macht sie auf setzt an, und stellt fest, sie ist leer. Also muss er doch aufstehen.

Als er sich aufgerichtet hat bemerkt er wie sich immer noch alles um ihn dreht, oder dreht er sich etwa? Nein das kann doch gar nicht sein. Beim Gang zu aus dem Zimmer stolpert er über leere Bierflaschen und sonstigen Müll der den Boden seines Zimmers bedeckt. Über den kurzen Flur ins Bad. Die Fliesen sind so kalt, dass es ihm einen Schauer über den Rücken jagt. Er schließt die Tür und starrt in den Spiegel. Nach fünf Minuten fällt ihm wieder ein, weswegen er hier war: DURST. Er dreht den Wasserhahn auf und lässt schon etwas Wasser laufen damit es schön durch kühlt. Da fällt ihm auf er hat gar kein Glas mit genommen in welches er das Wasser abfüllen kann. Also nimmt er einfach eine handvoll und führt diese zum Mund. Und wenn er schon mal hier ist sagt er zu sich, dann kann er auch gleich nochmal aufs Klo gehen. Nachdem er das erledigt hat nimmt er noch einmal eine handvoll Wasser und befeuchtet damit sein Gesicht. Der Effekt ist gleich null.

Beim Verlassen des Bades öffnet sich die Tür seines Mitbewohners und eine junge Frau kommt heraus. Ohne zu grüßen oder ihn nur anzuschauen schiebt sie ihn aus der Badezimmertür und knallt selbige hinter ihm zu. Er zuckt zusammen. Jetzt hat er auch noch Kopfschmerzen. Er geht in die Küche als. Seine nackten Füße machen ein seltsam anmutendes Geräusch auf dem dreckigen Linoleumboden. Er sieht das noch alter Kaffee in der Kanne ist und erwärmt ihn kurz um ihn dann zusammen mit einer Tablette Aspirin in eine Tasse zu gießen. Er nimmt einen Schluck, doch sobald das Gesöff über seine Kehle ist, kommt in ihm ein Würgen hoch. Er hängt sich über kurz über die Spüle doch der Gestank ist so widerlich, dass ihm dabei sogar das Kotzten vergeht. Er schüttet die nun nur zu dreiviertel gefüllte Kaffeetasse über der Spüle aus, öffnet den Kühlschrank und nimmt sich ein Bier. Womit nun öffnen fragt er sich und greift zu dem Messer. Plopp und schon nimmt er einen kräftigen Schluck, geht rüber in das Wohnzimmer und setzt sich auf das Sofa. Es riecht nach Rauch und konsumierten Drogen, also überwindet er sich und steht wieder auf. Schon kurz nach dem Öffnen des Fensters dringt der Lärm von der Straße in seinen Kopf. Es beruhigt ihn und er setzt sich auf die Schlafcouch. Holt sich die Decke hinter dem Sofa hoch und schläft wieder ein.



Empfehlungen

randnotizen

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» Ihr wollt konsumkritik doch die kriegt ihr nicht, ihr habt zu hart dafür gekämpft doch das liegt uns nicht.Denn ich will PopPop # 0
» Die aktuelle Klimasituation ist vergleichbar mit dem politischen Zuständen während des Kalten Krieges. So oder so ähnlich formulierte es Sigmar Gabriel. Also bleibt zu hoffen das die Natur sich wie die SU damals selber kaputt macht um dann zu kapitulieren. Natur wir kriegen dich. # 0
» Henryk M. Broder 09.11.2006 Überraschung! „Viele Antisemiten wählen Grüne, viele Ausländerfeinde PDS“ = Die Studie beziffert den Anteil der Antisemiten unter den westdeutschen Grünen-Wählern auf 9,4 Prozent. Zum Vergleich: Bei der FDP sind es 5,1 Prozent, bei der Union 9,8 Prozent, bei der SPD 10,2 Prozent, bei PDS und WASG 4,8 Prozent. Bei der Ausländerfeindlichkeit fällt wiederum die PDS auf: Ihre Anhänger sind zu 28,6 (West) bzw. 33,3 Prozent (Ost) ausländerfeindlich. Zum Vergleich die Werte der anderen Parteien: Union 25,6 (West) bzw. 28,1 Prozent (Ost), SPD 26,5 (West) bzw. 22,9 Prozent (Ost), FDP 19,9 (West) bzw. 19,4 Prozent (Ost), Grüne 18,8 (West) bzw. 11,9 Prozent (Ost). = Die ganze Geschichte: http://www.n-tv.de/730662.html via: achgut # 0

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